Karriere

Fabrice Ehret wird am 28. September 1979 in Viganello (Schweiz) geboren. Von dort aus geht es bald in seine Heimat Frankreich, wo er das Fussballspielen im Alter von 6 Jahren beim FC Petit-Landau (85'-89') beginnt. Scheinbar macht er in jungen Jahren seine Sache schon so gut, dass er ab 1989 für den FC Mulhouse die Schuhe schnüren darf. Dort absolviert er im Alter von 18 Jahren seine ersten Profispiele in der zweiten französischen Liga. Spätestens jetzt werden Scouts anderer Vereine auf ihn aufmerksam und es dauert nicht lange, bis Racing Strasbourg anfragt.

1998 wechselt er zu Racing Strasbourg. Fabrice bekommt schnell beim französischen Erstligisten zu seinen Einsätzen, zumeist auf der linken Mittelfeldposition. Mittlerweile absolviert er auch Spiele für die U21 der Equipe Tricolor. In Strasbourg reift er zu einem schnellen Flügelflitzer und gehört nach schneller Eingewöhnung zum Stamm der Mannschaft. Fabrice bleibt den Elsässern insgesamt 6 Jahre treu, bevor er seine Heimat verlässt.

Im Sommer 2004 wechselt Fabrice zum RSC Anderlecht, einem der '3 Grossen' in Belgien. Mit viel Vorschusslorbeeren gekommen, kann er die Erwartungen leider nicht erfüllen und kommt lediglich auf eine Hand voll Einsätze, bedingt durch eine Verletzung, die ihn um einiges zurückwirft. In Anderlecht bestreitet Fabrice seine bis dato einzigen 6 Champions League Matches. Nach einem halbjährigen Intermezzo geht es zum FC Aarau, in die Schweiz. Hier kickt Fabrice bis zum Sommer 2006.

Im Sommer wechselt Fabrice zum 1.FC Köln. Trainer Hans Peter Latour kennt den schnellen Franzosen aus der Schweizer Axpo Liga und lockt ihn an den Rhein. Anfangs bekleidet er die linke Abwehrseite mit eher mässigem Erfolg. Der Kölner Anhang bemerkt schnell, dass Fabrice verdammt schnell unterwegs ist, aber auch des öfteren den Ball vertändelt. Nach einer gewissen Eingewöhnung läuft es aber besser. Durch einen nicht zufriedenstellenden Saisonstart, entlässt der 1.FC Köln seinen Trainer und mit Christoph Daum übernimmt ein alter Bekannter das Zepter.

Nach ein paar Spielen wird Fabrice immer häufiger im linken Mittelfeld eingesetzt und zeigt ab sofort konstant gute Leistungen. In der Saison 06/07 gelingen ihm in der 2. Liga 8 Vorlagen und zahlreiche beeindruckende Sprints. Als der Aufstieg ins Oberhaus näher rückt, plant man wohl erst ohne ihn und Fabrice steht zum Verkauf, der glücklicherweise nicht zu stande kommt.

Während der Vorbereitung auf die Saison 08/09 kniet sich der Franzose voll rein und kann das Trainergespann durchaus überzeugen. Leider werfen ihn kleinere Blessuren kurzzeitig zurück und der Saisonstart in Liga 1 verläuft etwas holprig. Im Heimspiel gegen Schalke 04 am 7. Spieltag steht Fabrice nach überstandener Verletzung in der Startelf und zeigt sein wohl bis heute bestes Spiel im Trikot der Geissböcke.

Ein Woche später erzielt er seinen ersten Treffer ausgerechnet im Derby gegen Borussia Mönchengladbach und zeigt sich abermals in Spiellaune. Ab jetzt ist er mehr als nur eine Alternative und bekommt regelmässig seine Einsätze. So bereitet er weitere Treffer gegen Berlin und Bochum vor und überzeugt immer wieder durch seinen schnellen Antritt.